Dez 14 2018

Organuhr und Dojo-Zeiten

von Dr. Raphael Hochstrasser

Organuhr

Das Qi fliesst in einem bestimmten Zyklus durch die Organe bzw. deren Leitbahnen. Jeder der 12 Funktionskreise hat dadurch einmal im Tag während zwei Stunden seine maximale und seine minimale Zeit:

3-5 Uhr Lungen 
Häufigere Anfälle von Störungen mit Lungen-Fülle-Mustern, z. B. Asthma. Gute Zeit für Pranayama-Praxis.
Blasen Minimum
Nykturie bei Blasen-Schwäche.

5-7 Uhr Dickdarm
Gute Zeit zum Gaggelen. Gute Yáng-Zeit, viel Testosteron. Jetzt Chindli machen!
Nieren Minimum: Verstärkte Symptome bei Nierenkrankheiten oder alten Menschen (da diese gemäss CM weniger Ni-Jing besitzen).

7-9 Uhr Magen 
Gute Zeit für die Nahrungsaufnahme (Porridge :o) und um Tee zu trinken.
Perikard Minimum: Erhöhte Infarktgefahr (durch verminderten Perikad-Schutz)

9-11 Uhr Milz
Gute Zeit um zu verdauen
San Jiao Minimum: die Verdauung freut sich besonders über leichte, warme und bekömmliche Speisen.

11-13 Uhr Herz 
Gute Zeit für ein geselliges und besonnenes Essen 
Gallenblase Minimum: Allzuviel geplappert und aggressive Diskussionen beim Essen vermeiden!

13-15 Uhr Dünndarm 
& Leber Minimum: Gute Zeit für ein Verdauungsschläfchen. Das Blut weil nun eh im Pfortadersystem der Leber.

15-17 Uhr Blasen 
Gute Zeit für Aktivität …
Lungen Minimum: … im Freien.

17-19 Uhr Nieren 
Dickdarm Minimum: Gute Zeit für Kraftsuppen.

19-21 Uhr Perikard
Magen Minimum

21-23 Uhr San Jiao 
Milz Minimum: Auch bei Fressatacken keine grosse Mahlzeiten mehr!

23-1 Uhr Gallenblasen 
Typische Zeit für Gallenkoliken.
Herz Minimum: Spätestens jetzt Schlafen gehen, damit sich das Haus des Shén schön erholen kann.

1-3 Uhr Leber
Nachtarbeiter finden diese Uhrzeit besonders kreativ. Aber eigentlich liefert die Leber für den Ladevorgang!  Schlaf ist jetzt besonders erholsam, Aktivitäten sind besonders zehrend.
Dünndarm Minimum: Der möchte jetzt gerne Pausieren. Tagsüber räumt er gerne nach Shen-Aktivitäten auf. Er putzt quasi die Wandtafel nach den Ideenergüssen. Wer aber jetzt noch viel rumhirnt, wird den Geist nicht richtig leeren können.

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Dojo-Zeiten

Die *Dojo-Zeiten entsprechen dem Wandlungs-Element Erde, welches gemäss Jahreszeitenzuordnung zwischen jeweils zwei Saisonzeiten liegt.

Frühling = Holz
*Dojozeit im Spätfrühling: 27. April – 14. Mai

Sommer = Feuer
*Dojozeit im Spätsommer: 26. Juli – 12. August

Herbst = Metall
*Dojozeit im Spätherbst: 24. Oktober – 10. November

Winter = Wasser
*Dojozeit im Spätwinter: 22. Januar bis 8. Februar

Im Sinne des Wandlung-Elementes Erde eignet sich diese Zeit besonders gut, um die Verdauung zu pflegen. Die beste Dojo-Zeit ist jene im Spätfrühling, dann empfiehlt sich Schonkost durch allgemeine Reduktion und Vereinfachung der Nahrungsmittel sowie erhöhte Einnahme von Tees. Auf Alkohol, Kaffee, Zucker, Weissmehl und Milch sollte nun ganz verzichtet werden. Statt zu Fasten, empfehlen wir übrigens eine therapeutisch begleitete Reiskur. 


Feb 25 2018

Die 5 Geheimnisse der Handwerkskunst

von Dr. Raphael Hochstrasser

Ein Freund wünschte sich neulich von mir die Essenzen der Handwerkskunst, zusammengefasst in 5 Punkten. Es war auf dem Dach eines Riads in Marokko, und ein Jake war noch anwesend, der – genau wie ich – einst Polymechaniker lernte und jetzt in einem darauf aufbauenden Beruf tätig war. Mit ihm zusammen habe ich die 5 unten aufgelisteten Punkte erarbeitetet. Es sind unserer Ansicht nach die Essenzen bei der Arbeit der Handwerkskünste:

1 – DIE BESTEN WERKZEUGE
Beschaffe Dir die bestmöglichsten, passenden und qualitativ hochwertigsten Werkzeuge, die für Dich erschwinglich sind. (Dieser Punkt ist eindeutig der wichtigste und erste!)

2 – GUTE VORBEREITUNG
– Arbeitsplatz einrichten: bequem, sicher
– Werkzeuge & Material auslegen (Nimm Dir diese Zeit um eine Übersicht zu Gewinnen und damit auch ein Gefühl! In der Montage erkennst Du so mit der Zeit schon im Vorneherein, ob’s aufgeht, ob was fehlt, wie Du die Arbeit aufteilst, etc.)

3 – GLEICHMÄSSIG
lieber ruhig, sauber, genau und stetig als in einem Gjufel und „effizient“. (In den meisten Handwerkskünsten zahlt man unter dem Strich für „Effizienz“ und Fehler mehr Zeit als für bedachtes, exaktes, gemächliches und beständiges Vorgehen)

4 – SPÜREN & HÖREN
Erfahre die Materialien, z. B. in dem Du sie von mit einer Handfeile bearbeitest und ein Gefühl dafür gewinnst. Klopfe dazu die Materialien ab, bewege die Konstruktionen, rüttle an den Verbindungen und lass die Maschinen laufen. (Als Velomech konnte ich rund 70% der Diagnosen übers Hören stellen, mit dem Fühlen kamen mindestens nochmals gut 50% dazu; natürlich gab es Überschneidungen :o)

5 – TEILE DIE MISSION
Falls Du in einem Team arbeitest oder eines anleitest, teile Deine Mission! (Die fähigen Mitarbeiter wissen das zu schätzen, fühlen sich motiviert und Du brauchst ihnen nicht jedes Detail im Einzeln zu erklären.)

 


Okt 6 2017

Vitalpilz

von Dr. Raphael Hochstrasser

Vitalpilze sind gerade in aller Munde und Mägen. Natürlich warten diese komplexen Lebewesen mit Tausenden von potentiell heilsames Wirkstoffen auf, an denen sich Gesundheitsberater und Medien nur so vertun können. Wir wollen hier aber nicht in diese Kerbe schlagen, sondern uns auf jene Wirkungen konzentrieren, die klinisch relevant sind.
(An dieser Stelle ein Dankeschön an unseren Pilzmeister Samuel Durrer!).

In der CM werden Pilze übrigens hauptsächlich zur konstitutionellen und adjuvanten Therapie eingesetzt. Die wichtigsten Behandlungsfelder sind das Immunsystem, Nebenwirkung von Krebsbehandlungen, Stoffwechselstörungen, neurologische Ungleichgewichte sowie chronisch-systemische Erkrankungen.

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Polyporus, Zhu LingEichhase
Blase, Augen
Blase
-Lin/FH, diuretisch, Ödeme, Miktion, Haarwachstum, angeborenes Immunsystem (antioxidativ).
CM: Mi, Ni, Bl, F im UJ, Bl-Lin, ähnlich diuretisch wie Fu Ling aber stärker
Kombo: + Coriolus für aktue Cystitis
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Cordyceps, Dong Chong Xia CaoCordyceps Mycelia 
Leistung, Lu-Qi
Leistung
(Sex, Sport, Stressadaption), Atmung, Dyspnoe, Asthma (verbessert die Sauerstoffaufnahme, ist aber nicht auf der Dopingliste), Fertilität (Testosteron, Sperma), Anti-Aging, Burn-Out (Stressreduktion, Shen/Qi, Yin +), Zellschutz (antioxidativ), virale Infekte, Shen (Depr/Erschöpfung/Stress/Angst, Dopamin), Sport-Regeneration, Haarausfall (durch Schock)
CM: Lu-Yin, Ni-Yang-Rücken, Lu-Qi/Schleim-Atmung/Lu-Qi, Wei-Qi, Ni-Jing-Sex, Ming-Men, Shen, Tumorerkrankungen, Hyperlipidämie und Hypertonie, Ni-Wasserfunktionen
Cave: Kontraindiziert bei Herzrasen, innerer Unruhe, schnell aufsteigendem Yáng, Einnahme von Mao-Hemmern oder Immunsuppressiva. Einnahme morgens und mittags (um Schlaf nicht zu beeinträchtigen)
Kombo: + Coriolus bei Kinderwunsch und zur Regeneration nach Sport
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Pleurotus ostreatus, Austernpilz, Ping Gu
Gewichtsreduktion
Blutfette senken, vor freien Radikalen schützen, Gewichtsreduktion
CM: Le, Mi, Ma
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Shiitake, Xiang Gu, Shain Gu Gu, Pasaniapilz, Hua Gu
Gelenke, antimikrobiell
Qi+, Rheuma, Gelenke (Minerale/Vitamine), akute Grippe, Gicht, Osteoporose, Fettstoffwechsel, Infekte/Schleimhaut (antimikrobiell), Immunsys (chron. Infekte), Kopfsz.
CM: Mi, Ma, Lu, Ni
Kombo: + Auricularia zum Aufbau des Blutes, + ABM + Coriolus bei Grippe, + ABM für den Darm
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ABM, Ji Song ErAgaricus blazei Murrill, Sonnenpilz, Ji Song Rong
Allergien, Immunsystem
Allergien
(Histamin/Immunglobulin reg.), Immunsystem (Intensivgabe um Schwäche auzufbauen, Zytokine, Phagozyten), entgiftend, bei Lebensmittelunverträglichkeiten, Haut (keimstoppend, z. B. Akne, Psoriasis), Diabetes (Insulinsensitivät), gegen NW der Krebstherapie
CM: Mi, Ma, Dü, Di, Wei-Qi
Kombo: + Vit. C (z. B. durch Gou Ji Zi oder Sanddorn), Einnahmedauer: max. 3 Monate
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Mu ErAuriculairia polytricha, Judasohr
Blut regulieren/bewegen, Augen
Blut regulierend
(Ohrenleiden, Blutdruck, Tinnitus, Thrombose, Infarkt, Arteriosklerose, Durchblutung), Augenentzündung, Schleimhaut, Immunsystem stärken
CM: Ma, Le, Di, Blut-bewegend, Yin schützend
Kombo: + ABM bei Augenbeschwerden, Darm/Haut, + Rei Shi fürs Herz, + Liposmales Kurkuma bei Venenentzündungen
Cave: Kontraindiziert in FrühSS

Cave: Blut verdünnende Mittel (Als weniger schädliche Alternative von Aspirin C: 1,2 g entsprechen 100 mg Aspirin)
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Champignon, Yang GuMo Gu
Leber, Wundheilung, Blutfettwerte
CM: Mi, Ma, Lu, Di, Dü
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Coprinus, Ji Tui GuCoprinus camatus, Schopftintiling
Diabetes, Verdauung
Diabetes
(Blutfettwert senken), Durchblutung (Arteriesklerose), Obstipation, Verdauung/Stoffwechsel (Lektine->Zellteilung, Proteinbiosynthese, Agglutination), Angstzuständen, Hormonabhängige Krebsformen
CM: Mi, Ma, Lu, Le, Ni, Yin+
Kombo: + Rei Shi & Hericium bei Angst
+ ABM Diabetes Typ I
+ Maitake Diabetes Typ II
Cave: Nicht mit Alk kombinieren!
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Rei Shi, Ling ZhiGanoderma, Lackporling
Herz, Kreislauf
Herz, Kreislauf, Shen, Immunsys. (Aufbau), Konstitution (äusserlich: Haut), multifunktional (400 Wirkstoffe, antibiotisch, hepatoprotektiv, antidiabetisch, analgetisch, antiasthmatisch, hustenstillend, BD, Allergien, Haut, Strahlenschutz (während Radiotherapien) usw. …)
CM: Lu, He, Le, Qi+, Xue+, Lu-Schleim
Für Shen-beruhigende Wirkung (Schlaf, etc.) eher pulverisierte Rohdroge verwenden als das reine Extrakt.
Kombo: + Vit. C generell empfohlen für bessere Wirkung
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Coriolus, Yun Zhi (Enoki = ähnliche Wirkung)
Antibiotisch, CFS, Borreliose, Mononukleose
NW Chemo/Radiotherapie, Immunmodulation (Allergien, Infektionen, antibiotisch) va Akutphase, CFS, Borreliose, Mononukleose, Candida. , HPV, Autoimmunerkrg., obere Atemwege und NNH (Schleim, Stippchen, etc.)
CM: Schleim/Feuchte, FH, Wei-Qi, Zheng-Qi, Zhong-Qi
Kombo: + Vit. D3 + Folsäure bei Cervixdysplasie
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Hericium, Hou Tou Gu Hericium erinaceus, Affenkopfpilz
Shen, Ängste, MS, Magen-Darm, Entzündungen
Shen
(Ängste, Schlaf, Unruhe, Burn-Out, Depression), Nervenkostüm, Neurodegeneration (Alzheimer, Parkinson, MS), Magen-Darm (latente Entzündungen/Schleimhaut), Immunsystem (T- & B-Lymphozyten), Heliobacter
CM: Alle Leitbahnen, besonders Mi, Ma, Le, Ni, Hitze zerstreuend
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Maitake, Wu Er, Grifola, Klapperschwamm, Hui Shu Hua
Diabetes
Immunsystem (Grifolan->Makrophagen, antiviral), antidiabetisch (Glukosetoleranz erhöhend ohne Insulin zu erhöhend, Blutzucker senken, Fettstoffwechsel, entgiftend), Osteporose (Vit. D-Vorstufe/Ergosterin), Blutdruck senken (RAS reg.), auch bei Diabetes-Gefährdung oder Schwangerschaftsdiabetes
CM: Mi, Ma, Ni, Le, Feuchte, Wei-Qi
Kombos: + Vit. C generell, + Coprinus bei Diabetes

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Dosierung: Täglich 1-3 g Extrakt oder 3-5 g Pulver während 1-3 Monaten, bei Kombos Total 3-6 g
Pilze sind evolutionsgeschichtlich näher mit Tieren verwandt als mit Pflanzen. Durch diese Ähnlichkeit sind sie für uns Menschen einerseits von hoher Bioverfügbarkeit, andererseits macht sie ihr Chitinpanzer schwerverdaulich. Aus diesem Grunde empfiehlt es sich, die Pilze möglichst fein gemahlen zu verabreichen. Wenn Ballaststoffe gewollt sind, dann als pulverisierte Rohdroge, sonst als reine, pulverförmige Extrakte, d. h. dekoktierte Rohdrogen, die nicht auf Trägersubstanzen aufgesprüht wurden.

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Galenik (Orginaltext von Complemedis)
Extrakte
Durch Heisswasserextraktion wird aus den Pilzen ein hoher Anteil an Inhaltsstoffen, insbesondere Polysaccharide, gelöst. Der Polysaccharidgehalt kann standardisiert werden. Zudem weisen Extrakte eine sehr hohe Bioverfügbarkeit auf, d.h. der Körper kann die bei der Extraktion aus dem Pulver gelösten Inhaltsstoffe optimal aufnehmen.
Pulver (1:1)
Hierbei handelt es sich um feinst gemahlene getrocknete Pilze. Aufgrund des schonenden Herstellprozesses weisen gewisse Pilze unter Umständen ein breiteres Spektrum an Inhaltsstoffen auf als Extrakte. Pulver werden in der Regel höher dosiert als Extrakte.
Granulate
Bei den Granulaten wird das Extrakt auf einen Trägerstoff (meist Maisstärke) aufgesprüht. Dadurch erhält das Produkt bessere Fliesseigenschaften als Pulver, was vor allem für eine anschliessende Tablettierung von Vorteil ist. Zudem verfügen die Hersteller der Granulate über jahrzehntelange Erfahrung und haben ihre Herstellprozesse zur schonenden Wirkstoffextraktion entsprechend perfektioniert.

Bezugsquellen

www.complemedis.ch (Für registrierte CM-Profis)
www.gfvs.ch/vitalpilze/ (Gute Wissensquelle)
www.vitalpilze.ch/ (Günstige Bezugsquelle, KK-Rückerstattung muss aber vorher abgeklärt werden)
www.mykoplan.ch/ (Bio, gute Qualität, Pulver und Extrakt gemischt, nur in Kapsel, KK-Rückerstattung muss vorher abgeklärt werden)


Jan 28 2016

Publikationen Qì-Forschung

von Dr. Raphael Hochstrasser

Studien über das therapeutische Qì

 

1. Präsentation und Validierung der Vorrichtungen, um Akupunkturnadeln zwecks Verblindung bzw. Standardisierung zu insertieren und fixieren:

Hochstrasser RJ, Endler PC, Klein SD: Introduction of two novel devices for investigating the influence of non-mechanical components such as therapeutic qi in acupuncture. Journal of Integrated Medicine, 2013
[online open access] [pdf] [pubmed]

 

2. Die subjektive Wahrnehmung des therapeutischen Qi bei der Akupunktur:

Hochstrasser RJ, Endler PC, Klein SD: Perception of Therapeutic Qi, a Nonmechanical, Nonpsychological Factor in Acupuncture That Originates from the Therapist. Journal of Acupuncture and Meridian Studies, 2014
[online open access] [pdf] [pubmed]

 

3. HRV und das therapeutische Qi bei der Akupunktur:

Hochstrasser RJ, Endler PC, Klein SD: Einfluss des therapeutischen Qi auf die Herzratenvariabilität bei Akupunktur: Eine randomisierte kontrollierte Studie. Forschende Komplementärmedizin, 2015
[online open access] [pdf] [pubmed]

Zusammenfassung und Interview:

Hochstrasser RJ: Auf der Suche nach dem Qi. Zusammenfassung der Forschungsarbeit von RJH und Interview zum Studiengang am Interuniversitären Kolleg, Seggau, Graz. Yin Yang Journal, Verbandszeitschrift der SBO-TCM, Schweizerische Berufsorganisation für Traditionelle Chinesische Medizin, März 2016, S48-50.
[pdf]


Feb 19 2014

Efficacy vs. Effectiveness

von Dr. Raphael Hochstrasser

Selbst in ansonsten soliden Lehrbüchern existieren beim direkten Vergleich dieser beiden Begriffe viele Widersprüchlichkeiten.

Das liegt u. a. daran, dass sie nicht direkt ins Deutsche übersetzt werden können. Ich habe mir daher eine Eselsbrücke zurechtgelegt:

Efficacy = Wirksamkeit im Sinne der “Funktion“/es funktioniert: Es existiert eine Kausalität zwischen Ursache und Wirkung (z. B. wenn mit Homöopathie in vitro das Wachstum von Weizenkörnern nachweislich positiv oder negativ beeinflusst werden kann)

Effectiveness = Wirksamkeit im Sinne einer “Funktionalität“/es ist funktional: Es bringt einen praktischen Nutzen (z. B. wenn mit Homöopathie in einer Anwendungsstudie mit echten Patienten das allgemeine Wohlbefinden um 30% gesteigert werden kann)

? Wieso kann man nicht einfach zwischen Wirkung (efficacy) und Wirksamkeit (effectiveness) unterscheiden?
–> Weil sich die Begriffe „efficacy“ und „effectiveness“ eher auf die Wirksamkeit (Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung) beziehen, als nur auf die Wirkung. Wirkung würde dem Begriff „effect“ entsprechen. Es geht bei „efficacy“ und „effectiveness“ also eher (!) darum, ob es funktioniert, als bloss, ob es irgend einen Effekt (eine Wirkung) gibt.

? Könnte man also einfach zwischen experimenteller (efficacy) und klinischer (effectiveness) Wirksamkeit unterscheiden?
–> Für das Lesen wissenschaftlicher Arbeiten reicht diese kontextierte Differenzierung aus. Als Autor, also bei der Verwendung dieser Begriffe, sollte man sich darüber hinaus die transkriptive Differenzierung (Wirksamkeit im Sinne von Funktion/Funktionalität) vor Augen halten.


Dez 11 2013

Endnote Tipps

von Dr. Raphael Hochstrasser

Es grenzt an Wahnsinn und vor allem ist es reine Zeitverschwendung, auch nur schon eine einzige wissenschaftliche Arbeit ohne Zitier-Software zu verfassen! Also, je früher man damit beginnt, desto mehr Zeit spart man. Die gängigsten Programme sind  BibTeX, Endnote, Reference Manager und Zotero. Endnote kostet zwar ein Sümmchen, läuft aber zuverlässig und bietet wohl die umfangreichsten Funktionen. Wer schon Stunden, ach was, Wochen am PC für sinnloses Gebastel verbraten hat, weiss das Geld gut investiert. Am Anfang scheint Endnote aber trotzdem kompliziert und ausserdem muss man das Programm mit den richtigen Daten füttern…

 

Endnote füttern…

Nach der Installation von Endnote erscheint im Word (Windows) ein eigener Endnote-Tab in der Kopfleiste. Um eine Quellenangabe einzufügen dort drauf klicken und dann auf „Insert Citation“. Je nach vorgewähltem Stil wird nun an der Stelle des Cursors ein Querverweis und am Ende des Dokumentes ein Literaturverzeichnis angelegt. Beim ersten Öffnen von Endnote ist allerdings noch gar nichts drin, dass zitiert werden könnte, denn Endnote muss zuerst mal mit Quellenangaben gefüttert werden, z. B. mit…

…mit Quellenangaben zu medizinischen Studien und Reviews
Endnote öffnen, bei My Library, Online Search, more… pubmed hinzufügen.
Für die Suche nun bei My Library Online Search auf pubmed klicken, und ein Keyword in die Suchmaske unten rechts eintragen (z. B. : Title Contains „therapeutic qi“). Ev. die Suche mit einem weiteren Suchbegriff eingrenzen, z. B. Year Contains „2013“ und nun aus den Suchresultaten die gewünschte Publikation bzw. Quellenangabe auswählen und per Drag & Drop in ein eigenes Archiv von My Library ziehen. In My Library kannst Du übrigens auch Deine eigenen Verzeichnisse, nach Themen (z. B. Medizin, Soziologie) oder Projekten (z. B. Masterthesis, Diss) anlegen, indem Du auf die rechte Maustaste  und auf „new folder“ klickst. Nachdem eine Publikation bzw. Quellenangabe gewählt und ins eigene Archiv geschoben wurde, am besten jeweils gleich die überschüssigen Suchresultate entfernen, indem Du auf das Archiv „unifiled“ klickst, CTRL+A und schliesslich Löschen/Delete drückst.

…mit Quellenangaben zu Büchern
Der GBV (Gemeinsamer Bibiliothekenverbund) stellt eine Schnittstelle für Endnote zur Verfügung, über welche wir die Daten zu deutscher Literatur importieren können: GBV. Dieses File downloaden, entzippen und in den Programmordner C:/Programme… /Endnote X5/Connections kopieren.
Endnote öffnen, bei My Library, Online Search, more… GBV öffnen.
Wenn Du’s richtig gemacht hast, kannst Du z. B. mal nach „Der alte Mann und das Meer“ suchen, indem Du auf GBV (siehe bei …Büchern) klickst und in der Suchmaske unten rechts die Suche Title Contains: „Der alte Mann und das Meer“ einträgst. Es werden rund 100 Suchresultate ausgegeben. Wähle einen passenden Eintrag und ziehe ihn per Drag & Drop in ein eigenes Archiv von My Library. Nun steht diese Quellenangabe zur Verfügung und kann z. B. über Word per Endnote-Menu „Insert Citation“ eingefügt werden.

 

Styles

Es können verschiedene Stile (Styles) von Zitierweisen und Darstellung des Quellenverzeichnises gewählt werden. Endnote bietet vorinstallierte Styles, die selber angepasst werden können. Es können aber auch von Journal vorbereitete Styles importiert werden:

Stil importieren (z. B. von einem Journal)
Das *.ens File von der Journal-website oder von http://endnote.com//downloads/styles runterladen und in den Ordner C:/Programme… /Endnote X5/Styles kopieren. Von dort aus per Doppelklick starten oder Endnote starten und den neuen Style im Outputstyle (Scrolldownmenu) wählen.

Eigener Stil definieren
Edit, Output Styles, Edit “…” Style anpassen und Save As….


Okt 12 2013

Geschützt: Publikationen Doktoranden Interuni

von Dr. Raphael Hochstrasser

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Mai 19 2013

Pin Yin – Ausprache, Betonung und Tastaturlayout für Akzente – Pīn Yīn

von Dr. Raphael Hochstrasser

Einleitend…
Die Chinesischen Sprache verfügt über eine beschränkte Anzahl von Silben, ca. 500. Wörter können zwar auch als mehr als einer Silbe bestehen, dennoch sind die meisten Wörter dadurch immer noch mit mehreren Bedeutungen besetzt. So kommen z. B. der sehr häufig gesprochenen Silbe „Shi“ rund 50 verschiedene Bedeutungen zu. Immerhin gibt es für fast jede Bedeutung eine anderes Chinesisches Schriftzeichen. Und obwohl fünf verschiedene Silben-Betonungen eine weitere Differenzierungsmöglichkeit bieten würden, müssen sich selbst Chinesen zur besseren Verständigung oftmals durch das Aufzeichnen von Schriftzeichen mit den Fingern auf der Handfläche behelfen. Das ist nämlich noch nicht alles! Abgesehen von den einzelnen Silben, können auch Wörter aus mehreren Silben, so wie Sätze oder Satzteile, z. B. bei Fragen oder Befehlen, speziell betont werden. Und wie das ganze dann rauskommt, wenn es gesungen wird… tja, da verwundert es wenig, wenn der Chinesische Gesang in den einfältigen, westlichen Ohren manchmal etwas komisch anmutet ;o). Ich kann mir auch denken, dass ausgeprägte Sinn für die Betonungen in der Sprache mitunter ein Grund für die hohe Beliebtheit von Karoke in der fernöstlichen Kultur ist.

Pīn Yīn und Aussprache von Chinesisch:
Wenn wir Chinesisch mit den Buchstaben unseres arabischen Alphabetes schreiben wollen, können wir dies in der offiziellen Umlautschrift tun, dem sogenannten Pīn Yīn. Es existieren noch weitere Umlautschriften, dann wird z. B. aus „Qì“ ein „Chi“, „t’chi“ oder ein „Tschi“, doch davon rate ich ab, die Sache ist schon vielfältig und verwirrend genug. Chinesen verwenden ausschliesslich Pīn Yīn als Umlautschrift mit lateinischen Buchstaben. Da eine Tastatur mit 3000 Tasten für 3000 Zeichen etwas doof wäre, tippen auch Chinesen ihren Text per Pīn Yīn in Computer und Handys. Drum wird mittlerweile sogar in den Chinesischen Schulen Pīn Yīn noch vor den Chinesischen Schriftzeichen gelehrt und gelernt. Jetzt noch ein meeega hilfreicher Tipp für die wenigstens einigermassen treffende Aussprache von Chinesisch: Die offizielle Umlautschrift, Pīn Yīn, lehnt sich nicht an die deutsche, sondern an die englische Sprache an. Fēng Shŭi wird also z. B. nicht als „Fäng Schui“ ausgesprochen, sondern eher wie „Fong Schuäi“. Pīn Yīn also einfach so lesen, als wäre es Englisch, dann liegst Du schon mal viel näher an der richtigen Aussprache!

Die 5 Betonungen/Akzentuierungen
Und wenigstens zwischen den fünf Betonungen unterscheiden zu können, können auch der Pīn Yīn akzentuiert werden. Dann wird z. B. aus „Shi“ entweder „Shí“ (ansteigender Ton), „Shī“ (hoher, gleichbleibender Ton), „Shĭ“ (sinkend-steigender Ton), „Shì“ (absteigender Ton) oder „Shi“ (keine Betonung). Das „Fēng“ von Fēng Shŭi wird also als hohe, gleichbleibende Silbe ausgesprochen, etwa wie bei einem langen Gebet in der Kirche, oder ähnlich einem kurzen Gongklang: „Fongh!“. Bei „Shŭi“ geht der Ton zunächst rauf, dann wieder runter, etwa so: „Schuääii“, ähnlich dem Quacken einer Kröte. Aussprache von Fēng Shŭi anhören.

Hier im Blog verwende ich die Akzuentierung wenig, weil dadurch die Internetsuche eingeschränkt werden könnte. Z. B. unter dem Suchbegriff „Qi“, das korrekterweise eigentlich als „Qì“ geschrieben würde. Für Dokumente die gedruckt werden oder für andere seriöse Arbeiten macht die Akzentuierung jedoch Sinn.

Tastenbelegung für Akzente
Wer viel schreibt, wird Gefallen finden an meiner Tastaturlayout-Ergänzung für die Pīn Yīn Akzuentierung. Ich habe die vier Tasten rechts von der 8 damit besetzt, also: 90’^. Die sind sich auf dem Schweizer Tastaturlayout sehr einfach zu merken, da sie in der Regel mit )=´` beschriftet sind, was etwa ˘ˉ´` entspricht. Für ein ē wird z. B. gleichzeitig AltGr + 9 gedrückt, losgelassen und dann e gedrückt. Für ein ò wird AltGr+^ und dann o gedrückt, etc. Ich habe die Zeichen ăāáàěēéèĭīíìŏōóòŭūúùÁÀÍÌÓÒÚÙ hinterlegt. Damit sie angezeigt werden, muss die beutzte Schriftart diese Sonderzeichen enthalten, was bei gebräuchlichen Schriftarten wie Arial, Calibri, Times Roman, u. ä. normal ist.

Download und Installation des Sonderlayouts
Einfach diese Datei –>Keyboardlayout-Pinyin-Tonation downloaden und installieren. Nun kann in der Auswahl für das Tastaturlayout (meistens unten rechts im Systemtray als Tastatursymbol oder als DEU zu finden) das Layout „Deutsch (Schweiz) Custom-Tastatur“ gewählt werden und damit hat sich’s. Funktioniert unter Windows XP, Vista und Windows 8. Da ich’s auf das Deutsch (Schweizer-) Tastaturlayout zugeschneidert habe, kann ich nicht sagen, wie’s auf einem Deutschen (Deutschland) Tastaturlayout zu passen kommt.

Bitteschön!


Okt 28 2012

Wissenschaftliches Schreiben: Publikation, Masterthesis, Dissertation

von Dr. Raphael Hochstrasser

IMRaD

Ob für ein Fachjournal, eine Masterthesis oder eine Dissertation – naturwissenschaftliche Publikationen werden für gewöhnlich in Form der IMRaD-Struktur dargelegt. Das gilt sowohl für den Volltext, wie auch für die jeweils vorangehende Zusammenfassung, den Abstract.

Introduction – Einführung: Um WAS geht es und WARUM?
Method – Methodik: WANN, WO, WIE wird das untersucht?
Results – Ergebnisse: WAS ist dabei rausgekommen?
and
Discussion – Diskussion: WELCHE Bedeutung hat das?
+ ev. Ausblick: WELCHE Bedeutung KÖNNTE das noch haben?

Tipps zu den einzelnen Elementen

Title: Der Title bildet zusammen mit dem Abstract den wichtigsten Teil der Arbeit. Beides ist nicht nur ausschlaggebend dafür, ob ein Artikel für eine Publikation überhaupt in Betracht gezogen wird, sondern ob er später jemals Beachtung findet und gelesen oder zitiert wird. Eine reelle Chance besteht nur dann, wenn es gelingt, die zentrale Aussage der Arbeit im Titel zu formulieren! Damit kann die Aufmerksamkeit der Leser gewonnen werden.

Wegen den Suchmaschinen muss der Titel relevante und gleichzeitig spezifische (nicht häufig vorkommende) Begriffe enthalten. Überlege Mal, mit welchen spezifischen Suchbegriffen Du nach dem Inhalt einer ähnlichen Arbeit suchen würdest.
Abkürzungen im Title sind ein No-Go.

Abstract: Nochmal: Der Abstract bildet zusammen mit dem Title (siehe auch dort) den wichtigsten Teil der Arbeit. Er enthält die entscheidenden Informationen und Überlegungen, die so kurz und strukturiert wie nur irgendwie möglich, dargelegt werden. Bei Publikationen in Journals beträgt die maximale Länge des Abstracts normalerweise 200-400 Worte.

Introduction: Ca. zwei Absätze (Volltext in Journals), die beschreiben wozu die Arbeit dient, ein abschliessender  Satz, wie dies angestellt wird. Die für die Untersuchung relevanten Grundlagen und der aktuelle Stand der Forschung werden aufgeführt, um mit der Forschungsfrage und Hypothese dort anzuknüpfen.

Methods: Ca. sechs Absätze (Volltext in Journals) die beschreiben, was gemacht wurde. Die Methodik muss nicht nur eindeutig reproduzierbar, sondern auch grundsolide sein, sonst bringt die ganze Arbeit nichts!

Results: Ca. sechs Absätze (Volltext in Journals), die nüchtern beschreiben was gefunden wurde. Keine Interpretation, rein deskriptiv!

Discussion: Ca. sechs Absätze (Volltext in Journals) für die Interpretation der Ergebnisse. Der erste Absatz beschreibt, was gefunden wurde, dazwischen gibt’s Vergleiche mit anderen Arbeiten, der letzte Absatz endet mit einer prägnanten Aussage. Das langweiligste ist: …“weitere Forschungsarbeit erforderlich…“)

Wie ein Dinner
Diese Struktur wird gerne auch mit einem Dinner verglichen, wobei in der Einführung die Menuekarte gezeigt wird, die Methode entspricht dann dem Kochrezept, das Resultat dem fertig zubereiteten Essen und die Diskussion dem Servieren des Essens in Form von mundgerechten Häppchen.

Bei der Beurteilung einer Arbeit geht es in erster Linie um die Wissenschaftlichkeit (Struktur, Sachlichkeit, Plausibilität, Korrektheit, Methodik, Reproduzierbarkeit, etc.), in zweiter Linie um Innovation, Orginalität und Exzellenz. Ob die Hypothese zutrifft oder nicht, sollte (oh Mensch!) für die Beurteilung der Arbeit nebensächlich sein.

Mein wichtigster Erfahrungstipp: Bei der ersten Thesis möglichst einfache und kleine Brötchen backen. Es geht nicht darum die Welt zu verändern, sondern darzulegen, dass man fähig ist, das Meisterstück zu bewerkstelligen.

Die eigentliche Kunst: An den aktuellen Wissensstand anknüpfen

Der grösste Aufwand für Neulinge ist, sich in das Forschungsgebiet, dem die Arbeit zugehört, einzuarbeiten. Es sollte vollständig abgeklappert werden, um eine Übersicht zu gewinnen und den aktuellen Stand des Wissens zu kennen. Die Kunst ist also, den bestehenden Wissensstand aufzugreifen und mit der neuen Arbeit dort anzuknüpfen, was sich insbesondere durch die Zitierungen widerspiegelt. Man kann davon ausgehen, dass die Leser von einschlägigen Journals über den aktuellen Stand der Forschung informiert sind.


Vorgehensweise beim Schreiben…

Zuerst das ganze in groben Zügen und aus einem Guss heraus schreiben, ohne Korrekturen und mit allen Unsicherheiten. Erst wenn das Grundgerüst steht, erfolgen die Feinarbeiten. Dabei sollte die wichtigste Aussage jedes Abschnittes in den dessen ersten Satz verfrachtet werden. Direkte und kurze Formulierungen sind selbstverständlich! Ein gutes Text-Analyse-Tool findet sich auf: wortliga.de.

Wenn ein Journal ausgewählt wurde, die ‚instructions for authors‘ herunterladen und die vorformulierten Absätze unter den entsprechenden Formatvorschriften einfügen. Nun nochmals alles im Detail abgleichen. Wegen den vielen Verknüpfungen und unterschiedlichen Anforderungen von Journalen wäre es der helle Wahnsinn, keine Zitersoftware wie z. B. BibTeX, Endnote (Tipps dazu), Reference Manager, Zotero zu verwenden. Keine Diskussionen mit dem Editor anfangen, sondern einfach und schnell auf seine Vorschläge eingehen oder das ganze absagen und ein anderes Journal wählen!

Nützliche Datenbanken und links für wissenschaftliche Arbeiten: DBs und Fachartikel


Okt 26 2012

Menschlichkeiten

von Dr. Raphael Hochstrasser

Da sind eben ein paar Sterne vom Himmel gefallen, möge ihr Staub die Herzen der Menschen erleuchten!

Lieber ein gut geerdeter Mensch zwischen Himmel und Erde, als ein Scheinheiliger bei den Göttern.

Ich war im Loch, dem ich nun entkroch. Schwindender Schmerz, heilendes Herz :o)

 

Raffa, Oktober 12


Feb 10 2012

Geschützt: Grundlagen CM – Skript

von Dr. Raphael Hochstrasser

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Sep 24 2010

Geschützt: Beach Volleyball Spielerliste

von Dr. Raphael Hochstrasser

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