Jan 17 2009

Wahrer Reichtum von Paramahansa Yogananda

von Raffa

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Auszug aus „Autobiographie eines Yogi“ von Paramahansa Yogananda. Erlebnis bei einem seiner frühen Meister, Nagendra Nath Bhaduri.

„Meister, Ihr seid wunderbar!“, bemerkte einer der Schüler beim Abschied, indem er begeistert zu dem patriarchalischen Weisen aufblickte. „Ihr habt Reichtum und Bequemlichkeit aufgegeben, um Gott zu suchen und uns Seine Weisheit zu vermitteln“.
Es war allgemein bekannt, dass Bhaduri Mahasaya in seiner Jugend auf beträchtliche Erbschaft verzichtet hatte, um sein Leben ganz dem Weg des Yoga zu vermitteln.
„Der Fall ist genau umgekehrt“, sagte der Heilige mit sanftem Vorwurf. „ Ich habe ein paar armselige Rupien und billige Vergnügungen gegen das Kosmische Reich ewig währender Glückseligkeit eingetauscht. Wie könnte ich mir dabei etwas versagt haben? Ich freue mich, wenn ich meinen Reichtum mit anderen teilen kann. Ist das etwa ein Opfer? Die eigentlichen Entsagenden sind die kurzsichtigen weltlichen Menschen, die um des armseligen irdischen Flitterwerks willen auf unvergleichliche göttliche Reichtümer verzichten.“
Ich lachte still in mich hinein, als ich diese paradoxe Ansicht über den Begriff „Entsagung“ hörte, die jeden heiligen Bettler in einen Krösus verwandelt und die stolzen Millionäre zu unbewussten Märtyrern macht.
„Das göttliche Gesetz sorgt weit besser für unsere Zukunft als alle Versicherungsgesellschaften.“ Diese Schlussworte des Meisters brachten seine praktischen, auf Erfahrung beruhenden Glauben zum Ausdruck. „Die Welt ist voll von ängstlichen Menschen, deren Stirn von Sorgen zerfurcht ist und die sich an äusserer Sicherheiten klammern. Er jedoch, der uns vom ersten Atemzug an mit Luft und Milch versorgt hat, wird auch Mittel und Wege finden, um Seine Kinder am Leben zu erhalten.“

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Auszug aus „Autobiographie eines Yogi“ von Paramahansa Yogananda. Erlebnis bei seinem Guru, Sri Yukteswar.

Einige Leute versuchen dadurch grösser zu werden, indem sie anderen den Kopf abschlagen.

Der Körper ist ein trügerischer Freund; gebt ihm nur das, was er braucht, und nicht mehr. Schmerz und Lust sind vorübergehende Zustände; gewöhnt euch daran, alle Gegensätze ruhig hinzunehmen, während ihr gleichzeitig versucht, euch ihrem Einfluss zu entziehen. Die Kraft der Einbildung ist gross, dass sie sowohl Krankheit als auch Gesundheit hervorrufen kann. Selbst wenn ihr krank seid, glaubt nicht and die Wirklichkeit eurer Krankheit, denn ein unbeachteter Gast zieht sich bald wieder zurück.
Hinter der körperlichen Form verbirgt sich ein feiner geistiger Mechanismus.

Gute Manieren ohne Aufrichtigkeit gleichen einer schönen, aber toten Frau.
Ehrlichkeit gepaart mit Höflichkeit ist nicht nur heilsam, sondern auch bewundernswert.

Das Verlangen nach Wein und sexuellen Vergnügungen ist dem Menschen angeboren; um an diesen Freuden Gefallen zu finden, braucht er kein höheres Wahrnehmungsvermögen. Die Sinnesreize gleichen dem immergrünen Orleander: seine rosafarbenen Blüten strömen einen süssen Duft aus, und doch ist jeder Teil dieser Pflanze giftig.
Das Reich der Heilung liegt im Inneren des Menschen; dort erwartet ihn das wahre Glück, das er – blind, wie er’s ist – in tausend anderen Richtungen sucht.

Ein scharfer Verstand ist wie ein zweischneidiges Schwert, das man richtig und falsch handhaben kann. Es gleicht einem Messer, mit dem man sich Furunkel der Unwissenheit entfernen oder sich selbst enthaupten kann. Erst wenn der Mensch die geistigen Gesetze nicht mehr zu umgehen versucht, kann er seine Intelligenz in die richten Bahnen leiten.


Jul 4 2008

Jesus in Samthosen

von Raffa

„Der kleine Jesus ist mir in den Samthosen die Kehle herunter gerutscht.“

von: (Sorry, weiss ich nicht mehr, irgend so ein Film wo’s um gutes Essen ging.)


Jun 7 2008

Antworten sind nicht so wichtig

von Raffa

Ständig sind wir auf der Suche nach Antworten, ein Motor für die Entdeckungsreise zu uns selbst, dem Sinn des Lebens als Menschen. Es wäre schade dabei ständig gestresst zu sein, denn eigentlich wissen wir ja bereits alles. Das Leben ist wunderbar und schön, auch wenn noch nicht alle Antworten zu kennen meinen.

Raffa Juni 2008


Mai 30 2008

Ein Passpartout – Güte und Liebe

von Raffa

Die Natur hat uns ein Leben als Individuum geschenkt. Und mit jedem Moment gehen wir ein Stück in den Kreislauf zurück, aus dem wir geboren wurden.

Unter einem Gewand voller menschlicher Fehler tragen wir vollkommene Schönheit in uns.

Es geht ganz leicht: Probleme sind Übungen, Unvollkommenheit ist Potential und Schmerzen sind wie ein Motor, welcher immer wieder dazu antreibt, uns selber zu vergeben und lieben.

Genaugenommen gibt es gar nichts zu vergeben, in der unendlichen Güte der Natur ist alles okay, so wie es ist oder so, wie wir es tun. Doch das Unendliche ist für uns Menschen nicht erfassbar, und Vergebung ist eigentlich nur eine Form von Loslassen und Lieben, daher macht es Sinn, allen alles zu „vergeben“ und uneingeschränkt zu lieben, uns selber und allen anderen.

Raffa, 30.05.08


Mai 24 2008

novalis (1772-1801)

von Raffa

when numbers and figures stop being keys of all creatures,
when those who sing and kiss know more then the scientists,
when the world dissovles into free life and back into the world,
when then again light and shadow melt to real clarity,
and you realize in fairy tales and poems the real true stories of the world,
then in front of a secret world the whole false persona disappears.


Mai 10 2008

Trost und Mut – G. Garcia M.

von Raffa

Ich mag Dich nicht weil Du bist wer Du bist, sondern dafür wer ich bin, wenn ich mit Dir zusammen bin.

Keine Person verdient Deine Tränen, und die, die sie verdienen werden Dich nie zum Weinen bringen.

Nur weil Dich jemand nicht so liebt wie Du es Dir wünschst heißt das nicht, daß er Dich nicht mit ganzer Seele liebt.

Ein wahrer Freund ist der, der Deine Hand nimmt, aber Dein Herz berührt.

Höre nie auf zu lächeln auch dann nicht, wenn Du sehr traurig bist, denn Du weißt nicht wer sich vielleicht in Dein Lächeln verliebt.

Du kannst für die Welt nur eine Person sein, aber für eine Person die ganze Welt bedeuten.

Verbringen Deine Zeit nicht mit jemandem, der sie nicht mit Dir verbringen möchte.

Vielleicht möchte Gott, daß Du im Laufe Deines Lebens viele falsche Menschen kennenlernst, damit Du, wenn Du die richtige triffst, sie auch zu schätzen weißt und dankbar für sie bist.

Weine nicht, weil es vorbei ist, lache weil es überhaupt passiert ist.

Es wird immer Menschen geben, die Dich verletzen, also mußt Du weiter vertrauen und nur in Zukunft vorsichtiger sein wem Du ein zweites Mal vertraust.

Werde ein besserer Mensch und vergewissere Dich zu wissen wer Du bist bevor Du jemand anderen kennenlernst und darauf wartest, daß er weiß wer Du bist.

Strenge Dich nicht so an, denn die besten Dinge passieren, wenn Du sie am wenigsten erwartest.

GABRIEL GARCÍA MÁRQUEZ


Apr 15 2008

Gute Idee

von Raffa

Hallo lieber Gott,

Ein kleiner Verbesserungsvorschlag:

Das Leben sollte mit dem Tod beginnen – und nicht andersherum!

Stell Dir das mal vor: du liegst six feet under, es ist dunkel und muffig und dann gräbst du dich dem Licht entgegen. Dort angekommen gehst du ins Altersheim und wirst dann rausgeschmissen, weil du zu jung wirst, spielst danach ein paar Jahre Golf bei fetter Rente, kriegst eine goldene Uhr und fängst gaaaanz laaangsam an zu arbeiten. Nachdem du damit durch bist, geht’s auf die Uni.

Du hast inzwischen genug Geld, um das Studentenleben in Saus und Braus zu genießen, nimmst Drogen, hast nix als Frauen (bzw. Männer) im Kopf und säufst dir ständig die Hucke voll. Wenn du davon so richtig stumpf geworden bist, wird es Zeit für die Schule. In der Schule wirst du von Jahr zu Jahr blöder, bis du schließlich auch hier rausfliegst. Danach spielst du ein paar Jahre im Sandkasten, anschließend dümpelst du neun Monate in einer Gebärmutter herum – und beendest dein Leben als Orgasmus!

Danke

Quelle unbekannt


Apr 11 2008

Varia Quotes

von Raffa

Verschiedene Zitate unbekannter und bekannter Autorinnen…

Zufall ist die Form die Gott annimmt, um nicht erkannt zu werden.

Die Produktion soll im Dienst der Menschheit stehen, nicht die Menschen im Dienste der Produktion. Wir sollen fähig bleiben uns selbst zu versogen, unsere Bedürfnisse selbst zu bestimmen und befriedigen; nicht von Experten bevormundet und entmündigt zu werden.

Wissen ist keine ordinäre Ware. Es eignet sich nicht dazu, als Privateigentum behandelt zu werden. Seine Inhaber verlieren es nicht, wenn Sie es weitergeben; je weiter verbreitet, umso reicher die Gesellschaft.

Wer viel wagt, kann verlieren. Wer nicht wagt, hat schon verloren.

Die Wirklichkeit ist nur eine Illusion, dafür aber eine sehr hartnäckige.
Albert Einstein

Der Körper ist Gottes Apotheke. In ihm sind alle Heilmittel, befeuchtende Öle, Opiate, Säuren, Basen und jede Qualität der Heilmittel vorhanden, die die Weisheit Gottes als notwendig erachtete für die Gesundheit und das Glück des Menschen. A.T.Still

Mythen sind öffentliche Träume und Träume sind private Mythen. Joseph Campbell

Hightech versus Hightouch Jemand  

Wasser ist das Blut der Erde. Leonardo da Vinci

Die Schönheit der Dinge lebt in der Seele dessen, der sie betrachtet.

Lebe Dein ändern! Jemand

Mit Leuten, die einen Vogel haben, kann man an tolle Orte fliegen!  Jemand

Nimm das Leben nicht zu ernst, Du überlebst es eh nicht!  Jemand

Die Wahrheit ist ein Land mit unbeschrittenen Wegen. Jiddu Krishnamurti

Eine Intuition, die der Logik widerspricht, ist in Wirklichkeit keine Intuition, sondern ein Vorurteil. Die Intuition ist mit der Logik durchaus in Einklang, sie übersteigt sie nur. Richard Wilhelm (Kommentar)

Älterwerden bedeutet, den Weg nach Innen zu gehen.

Mutter: „Was soll nur aus Dir mal werden?“ – Kind: „Wieso, ich bin doch schon!“ – Andreas Stötter

Der Misserfolg ist manchmal der grössere Gewinn, als das Gelingen. Raffa

Pionierleistungen erforden anfangs einen etas erhöhten (gesunden, forschenden) Narzissmus, da der Erfolg (und die Anerkennung) erst später folgen. Paul Pass

 

 

 

 

 


Aug 22 2007

Die Einladung – Oriah Mountain Dreamer

von Raffa

Es interessiert mich nicht, womit du dein Geld verdienst.
Ich will wissen, wonach du dich sehnst und ob du die Erfüllung deines Herzenswunsches zu träumen wagst.

Es interessiert mich nicht wie alt du bist.
Ich will wissen ob du es riskierst, dich zum Narren zu machen,
auf der Suche nach Liebe, nach deinem Traum, nach dem Abenteuer des Lebens.

Es interessiert mich nicht, welche Planeten ein Quadrat zu Deinem Mond bilden.
Ich will wissen, ob du deinem Leid auf den Grund gegangen bist und ob dich die Ungerechtigkeiten des Lebens geöffnet haben, oder ob du dich klein machst und verschließt um dich vor Verletzungen zu schützen.

Ich will wissen ob du den Schmerz – meinen oder deinen eigenen – ertragen kannst, ohne ihn zu verstehen, zu bemänteln, oder zu lindern.

Ich will wissen, ob du Freude – meine oder deine eigene – aushalten kannst, dich hemmungslos dem Tanz hingeben und jede Faser deines Körpers von Ekstase erbeben lassen kannst, ohne an Vorsicht oder Vernunft zu apellieren. oder an die Begrenztheit des Menschseins zu denken.

Es interessiert mich nicht, ob das, was du erzählst, wahr ist.
Ich will wissen, ob du andere enttäuschen kannst, um dir selber treu zu bleiben“ ob du den Vorwurf des Verrates ertragen kannst,
um deine eigene Seele nicht zu verraten, ob du treulos sein kannst, um vertrauenswürdig zu bleiben.

Ich will wissen, ob die Schönheit des Alltäglichen erkennen kannst,
selbst wenn sie dir nicht immer angenehm ist und ob ihre Allgegenwärtigkeit die Quelle ist, aus der du die Kraft zum Leben schöpfst.

Ich will wissen, ob du mit Unzulänglichkeiten leben kannst
– meiner und deiner eigenen – und immer noch am Seeufer stehst und der silbrigen Scheibe des Vollmondes ein uneingeschränktes „ja“ zurufst.

Es interessiert mich nicht, wo du wohnst, oder ob du reich bist.
Ich will wissen, ob du nach einer kummervoll durchwachten Nacht, zermürbt und müde bis auf die Knochen, aufstehen kannst, um das Notwendige zu tun, damit deine Kinder versorgt sind.

Es interessiert mich nicht, wen du kennst, oder wie du hierher gekommen bist.
Ich will wissen, ob du inmitten des Feuers bei mir ausharren wirst, ohne zurück zu weichen.

Es interessiert mich nicht, wo oder was du mit wem studiert hast.
Ich will wissen, was dich von innen heraus trägt, wenn alles andere wegbricht.
Ich will wissen, ob du mit dir selbst alleine sein kannst,
und ob du den, der dir in solch einsamen Momenten deines Lebens Gesellschaft leistet wirklich magst.

Oriah Mountain Dreamer